Rinderfachtage 2017 – Auftakt in Kärnten

Rund 130 Landwirte kamen zum Auftakt der LANDWIRT Rinderfachtage in der LFS Stiegerhof in Kärnten. Alternativen zu Soja, moderne Brunsterkennungssysteme, Homöopathie und Kuhsignale verstehen standen im Fokus.

Die Referate wurden von hochkarätigen Fachleuten lebhaft vorgetragen und sie konnten so manchen Lacher im Publikum für sich verbuchen.
In den Pausen präsentierten Partnerfirmen ihre Produkte.
Auch die Schüler des 3b Jahrganges der Fachrichtung Landwirtschaft waren dabei.

Die Kuhglocke bimmelt und langsam kehrt im Ruhe im Saal ein: mit der bewährten akustischen Begleitung läutete LANDWIRT Redakteurin Karin Taferner die traditionellen LANDWIRT Rinderfachtage ein. Den Auftakt am 16. Jänner 2017 machte in der landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof (Kärnten) der Fütterungsberater Matthias Lins. Der Vorarlberger referierte zum Thema „Profitabel füttern mit Eiweißalternativen“ und trifft damit ein Thema am Puls der Zeit. Soja aus Übersee steht immer stärker in der Kritik, wirtschaftliche Alternative ohne Leistungseinbußen in der Milchviehfütterung sind gefragt. Lins erläuterte anhand von Fütterungsversuchen, welche Verluste Eiweißmangel in der Fütterung hervorrufen können und welche Alternativen am sinnvollsten sind. Am vielversprechendsten sei dabei Rapsextraktionsschrot. Am Ende gelte es aber, für jeden Betrieb individuell die beste Lösung zu finden.

Auch Spaß muss sein

Christian Fasching (HBLFA Raumberg-Gumpenstein) gab erste Einblicke in einen noch laufenden Praxistest moderner Brunsterkennungssysteme. Ein zukunftsträchtiges Thema, das in Österreich noch in den Kinderschuhen steckt.

Karin Schoenen-Schragmann, Homöopathie-Spezialistin aus Nordrhein-Westfalen, gab praxisnahe und anschauliche Tipps zur homöopathischen Behandlung der wichtigsten Krankheiten von Kuh und Kalb.

Der Schweizer Kuhsignaltrainer Christian Manser sorgte mit seinem lebhaften und humorvoll aufbereiteten Vortrag für so manchen Lacher – was den nützlichen Tipps rund um Kuhsignale erkennen und entsprechendem Stall(um)bau nichts an Relevanz und Nutzwert nahm.

In den Pausen blieb ausreichend Zeit, um das Gehörte mit Berufskollegen zu besprechen, sich auszutauschen und sich bei den zahlreichen Ständen der Partnerfirmen zu informieren.

Ein gelungener Auftakt der Rinderfachtage, der in der Steiermark (Kobenz, 17.1.), Niederösterreich (Pyhra,18.1.), Oberösterreich (Otterbach, 19.1.) und Tirol (Rotholz, 20.1.) fortgesetzt wird.

(Text: www.landwirt.com)


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