Der Stiegerhof im Wandel PDF Print E-mail

ImageDer Stiegerhof um 1920

Werdegang der Fachschule Stiegerhof 

Das 50-jährige Bestandsjubiläum der landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof geht auf den Ankauf des landgräflichen Gutes am 28. April 1951 durch das Land Kärnten zurück. Damit wurde einem lange gehegten Wunsch der Bauernschaft des Bezirkes Villach entsprochen.

Im Zuge eines bestehenden Konzeptes der zuständigen Schulverwaltung unter der Führung des damaligen Agrarreferenten Hans Ferlitsch übersiedelte die seit 1946 bestehende landwirtschaftliche Fachschule Ehrental mit dem Leiter Dipl.-Ing. Franz Schalko auf den Stiegerhof.

 

Image Direktor Schalko und die Stunde Null

1950-1970
Gleich nach der Übernahme des Stiegerhofes wurde das Gebäude den notwendigsten Anforderungen entsprechend umgestaltet und eingerichtet.
Für das Schulgut wurde eine bescheidene Starthilfe gegeben.

Am 26. November 1951 nahm die Schule Ihren Betrieb auf. Von Anfang an wurde großer Wert auf die Verbindung von Unterricht und Praxis gelegt. Der Unterricht dauerte generell 2 Winterhalbjahre. Da die Räumlichkeiten für höchstens 30 Schüler Platz boten, konnte nur eine Klasse geführt werden.

 

Kanalbauarbeiten   Image

Erst 1962 wurde ein Nebengebäude bescheiden adaptiert. Es konnten nun ein erster und ein zweiter Jahrgang nebeneinander geführt werden.

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen zwangen in den 60er Jahren die Landwirtschaft zu einem radikalen Strukturwandel. Dies führte dazu, dass in den Gemeinden die Berufsschulen und damit verbunden die Melk- und Tierhaltungskurse infolge zu geringer Teilnehmerzahlen aufgelassen werden mussten.

Der damalige Agrarreferent LHStV. a. D. ÖR Herbert BACHER und der zuständige leitende Beamte in der Landesregierung Dipl.-Ing. Dr. Gerd PENKNER stellten sich diesem Problem, erarbeiteten ein Reformkonzept für das gesamte landwirtschaftliche Schulwesen Kärntens und setzten dieses Schritt für Schritt um.

In der Zeit von 1968 bis 1970 wurde am Stiegerhof ein großzügiges Aus-, Um- und Neubauprojekt verwirklicht. Es wurden Klassen, Internatsräume und die erforderlichen technischen Einrichtungen für die Fach-, Berufs- und Melkschule geschaffen.

Das Schulgut war von Anfang an ein Lehr- und Ausbildungsbetrieb. Es mussten auch bei diesem nacheinander alle Bestandteile, insbesondere die Gebäude instand gesetzt, bzw. erneuert werden. Es diente dem praktischen Unterricht der Schüler.

Mit dem vielseitig geführten Schulgut entwickelte sich der Stiegerhof auch zu einem Zentrum der praktischen landwirtschaftlichen Berufsausbildung, nachdem diese 1952 durch das land- und forstwirtschaftliche Berufsausbildungsgsetz geregelt wurde.

Es fanden laufend Lehrlingsschulungen statt. 1951 wurde die erste Gehilfenprüfung abgehalten. 1952 fand am Stiegerhof unter dem Vorsitz von Direktor DI Franz Schalko die erste Wirtschafterprüfung (Vorläufer der Meisterprüfung) statt.

1975 erfolgte die Gründung der Maschinengemeinschaft Finkenstein mit dem Sitz am Stiegerhof. Damit wurde der Versuch unternommen, die Anwendung er Landtechnik auf für kleinere Betriebe erschwinglich zu machen. 1978 trat das Schulgut dem Maschinenring Villach bei.

Am 15. Dezember 1956 wurde der Verband der Stiegerhofer und Ehrentaler Absolventen gegründet.

1970-1981
Nach der Fertigstellung der Melkschule und der Modernisierung der Berufschule für Mädchen wurde im Herbst 1970 der Unterricht für diese Sparten aufgenommen. Seither besuchen alle landwirtschaftlichen FachschülerInnen Kärntens in zweiwöchigen Kursen den Unterricht für Melken und Tierpflege am Stiegerhof. In das zeitliche Programm dieser Kurse ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs eingebettet.

ImageDer Stiegerhof in den siebziger Jahren

 

Der erste Direktor des Stiegerhofes D.I. Franz Schalko (1950 -1978)

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D.I. Martin Fischer war der Stiegerhofer Direktor von 1978 bis 2000

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Das Foto entstand anlässlich seines 70. Geburtstages.

 

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